Solidarische Gemeinde Aitrach


Bürgergespräche Ergebnisse

Die Bürgergespräche in Aitrach, Mooshausen und Treherz befassten sich mit den hervorgehobenen
Themen. In diesem Zusammenhang haben in verschiedenen Themenrunden die Anwesenden
gemeinsam am Tisch überlegt und zusammengetragen, was ihnen dabei wichtig ist. Zu den
Fragestellungen „Was brauchen wir bei diesem Thema im Ort um zukünftig gut in Aitrach leben zu
können?“ und „Was können wir tun, damit es uns zu dem Thema in Zukunft hier gut geht?“ sind
zahlreiche Ideen eingebracht worden!
Nach drei Gesprächs‐ und Ideenrunden pro Abend wurden jeweils die Ergebnisse zusammengefasst. Alle
Anwesenden hatten anschließend die Gelegenheit ihre wichtigsten Maßnahmen und Ideen zu markieren und
damit zu priorisieren. Ein Beispiel sehen sie hier rechts (dies wurde mit allen behandelten Themen während
den Bürgergesprächen erstellt).


Diese bisherigen Ergebnisse wollen wir nun auch hier Ihnen allen zur Verfügung stellen (in untenstehenden
Tabellen). Schritt für Schritt werden wir nun mit vereinten Kräften die Ideen angehen und konkretisieren.


Allen Beteiligten danken wir auch auf diesem Weg fürs Mitdenken und die schönen Abende!

 

Befragungsergebnisse und Sozialraumanalyse

Was ist bisher geschehen?

Seit Projektbeginn wurde die Steuerungsgruppe für die Solidarische Gemeinde Aitrach zusammengestellt, die den gesamten Entwicklungsprozess begleitet. Es wurde eine Sozialraumanalyse erstellt, in der bisherige Strukturen und Angebote aktuell erfasst wurden, um sich einen Überblick über den aktuellen Stand zu verschaffen.

Im Frühjahr fand die Interview-Befragung statt. 14 geschulte Interviewerinnen und Interviewer haben insgesamt 30 Personen ab 65 Jahren in Aitrach, Mooshausen und Treherz besucht und sie zu ihrer persönlichen Situation und ihren Belangen befragt. Darüber hinaus interviewten die Koordinatorinnen sechs Schlüsselpersonen. Diese haben einen fachlichen oder gut vernetzten Blick auf die Begebenheiten in der Kommune und konnten eine breitere Einschätzung auf die aktuelle Situation für Senioren und Seniorinnen geben. An dieser Stelle nochmals herzlichen Dank an alle, die an der Befragung mitgewirkt oder mitgemacht haben!

Diese Ergebnisse wurden ausgiebig ausgewertet, Themen kristallisieren sich und stellen nun wichtige Grundlage für die Bürgergespräche im Juli.

Die Sozialraumanalyse, den Fragebogen der Befragung sowie die Ergebnisse stehen Ihnen hier zur Verfügung:

-          Sozialraumanalyse

-          Fragebogen

-          Ergebnisse Befragung 65+

-          Ergebnisse Befragung Schlüsselpersonen


Logo Solidarische Gemeinde Aitrach

Solidarische Gemeinde Aitrach – Ein starkes WIR für Aitrach!

Worum geht es bei diesem Projekt? Was bedeutet die Solidarische Gemeinde in der Praxis?

Eine Zielsetzung des Projekts ist es, dass Menschen in Aitrach gut älter werden können, wenn möglich in den eigenen vier Wänden. Nicht jeder hat dafür aber die gleichen Voraussetzungen. Viele ältere Menschen sind gut in die Gemeinschaft vor Ort eingebunden und können am Leben vor Ort teil haben. Doch es gibt auch einige, die entsprechende Angebote nicht wahrnehmen können oder keinen Ansprechpartner dafür haben.

Deshalb brauchen wir eine solidarische Gemeinschaft, die sich sowohl um sich selbst als auch um andere kümmert. Nur gemeinsam ist es zukünftig möglich, den Herausforderungen des demographischen Wandels zu begegnen.

Wie bereits berichtet, gibt es nun mit Rosmarie Sturm und Michaela Lendrates eine Koordinierungsstelle, die eine Anlaufstelle für diese Themen ist und den Aufbau Solidarischer Gemeinde-Strukturen unterstützt.

Ist die Solidarische Gemeinde nur für SeniorInnen gedacht?

Nein! Solidarität geht nur gemeinsam und betrifft alle Altersgruppen. Langfristig möchte die Solidarische Gemeinde die Entwicklung einer generationenübergreifenden Sorgekultur stärken: Alle BürgerInnen sollen so lange es möglich ist für sich selbst sorgen können, doch das gelingt nur durch Solidarität zwischen Jung und Alt und durch die Unterstützung einer Bürgergemeinschaft, in der jeder die Verantwortung für sich aber auch für andere übernimmt.

Wie kann ich mich derzeit einbringen?

Um zu erfahren, welche Erfahrungen und Bedürfnisse Menschen ab 65 Jahren in Aitrach haben, findet in nächster Zeit eine Interview-Befragung von BürgerInnen statt. Daraus werden Themen abgeleitet, die den AitracherInnen besonders wichtig sind. Denn es geht darum, hier in Aitrach unsere Zukunft zu gestalten an den Punkten, die für die BürgerInnen wichtig sind.

Flyer Solidarische Gemeinde Aitrach

Flyer Solidarische Gemeinde.pdf (5,8 MiB)


Befragung zum Projekt "Solidarische Gemeinde Aitrach" auf den Weg gebracht

“Wohlfühlen zwischen Aitrach und Iller”: Dieser Text steht im Emblem-Logo der Illertalgemeinde Aitrach. Ob das auch die älteren Bewohner und Bewohnerinnen der 2.800 Seelengemeinde so empfinden, wird nun bei dem Projekt “Solidarische Gemeinde Aitrach” im Rahmen einer Seniorenbefragung vertieft. Initiiert, realisiert und begleitet wird dieses Vorhaben von der Caritas Bodensee-Oberschwaben, dem Katholischen Dekanat Allgäu- Oberschwaben, dem Landkreis Ravensburg und der Gemeinde Aitrach.

Befragt werden insgesamt 30 freiwillige und durch Zufallsauswahl ausgesuchte Personen der Altersgruppe 65+ in Aitrach sowie in den Teilorten Mooshausen und Treherz. Die Interviews hierzu werden mittels eines umfangreichen Fragebogens vonvierzehn ausgewählten Männern und Frauen in einem Zeitraum von Anfang März bis zum 13. April durchgeführt. Die Interviewer repräsentieren eine “bunte Mischung” von Frauen und Männern der Gemeinde aus der Mitte der Gesellschaft, die sich bereits in einigen Institutionen wie Vereinen sowie Kommunalpolitisch usw. engagieren. Einige von ihnen engagieren sich noch zusätzlich in einer 15-köpfigen Steuerungsgruppe, die den gesamten Prozess begleitet und unterstützt.

Zum gegenseitigen Kennenlernen und Austausch sowie dem Procedere rund um die Befragung luden kürzlich Anja Hornbacher und Michaela Lendrates (Caritas) und Rosmarie Sturm (Gemeinde Aitrach) die vierzehn Befrager ins Aitracher Rathaus ein. Dabei erläuterte Anja Hornbacher die Ziele des Befragung-Projektes, bei dem man durch die Umfrage einen Einblick in den Alltag der älteren Menschen in Aitrach und den Teilorten gewinnen möchte und auf Grund der Ergebnisse Themen ableiten, die dann in Bürgergesprächen weiterentwickelt werden. Dabei geht es um die Entwicklung einer sorgenden Gemeinschaft, so dass sich die gesamte Bürgerschaft in Aitrach gut aufgehoben fühlt. Den Leitfaden zur Befragung erläuterten Rosmarie Sturm und Michaela Lendrates, die Ansprechpartnerinnen der Aitracher Koordinierungsstelle. Wichtig zum Datenschutz: Die Gewährung von totaler Anonymität, sowie eine Verschwiegenheitserklärung und eine Einverständniserklärung.

Ihre eigenen Vorstellungen zu den geplanten Interviews konnten die künftigen Interviewer und Interviewerinnen auf farbigen Kärtchen niederschreiben, die dann gesammelt auf einem Flipchart angebracht wurden und einige wichtige Anregungen zur Gesprächsatmosphäre und guten Befragungsergebnissen enthielten. Unter anderem folgende Anregungen: Vertrauen schaffen, gut zuhören, Interesse zeigen, freundliche Fragen, die Gesprächspartner ernst nehmen und flexibel sein. Ganz wichtig, keine Suggestivfragen und immer die Neutralität wahren. Im Hinblick auf die demografische Entwicklung in der Gemeinde appellierte Bürgermeister Thomas Kellenberger an eine gemeinsame Aufgabe: ”Wir müssen ein Bewusstsein zur Solidarität innerhalb der Gesellschaft schaffen.”

Text/Bilder: Olaf Schulze

Bürgermeister Kellenberger bei der Begrüßung
Bürgermeister Kellenberger bei der Begrüßung
Das Team der Solidarischen Gemeinde Aitrach
Das Team der Solidarischen Gemeinde Aitrach: v.l. Rosmarie Sturm u. Michaela Lendrates (Koodinierungsstelle Aitrach) und Anja Hornbacher (Fachstelle Solidarische Gemeinden der Caritas Bodensee-Oberschwaben)

Solidarische Gemeinde Aitrach – Ein starkes WIR für Aitrach!

Ihre Sicht in Bezug auf das Älter werden in Aitrach ist gefragt und Sie haben Freude an einem persönlichen Gespräch dazu? Melden Sie sich bei uns für eine Interview-Befragung!

Sie sind:

  • 65 Jahre oder älter
  • In Aitrach oder einem Teilort wohnhaft

Sie möchten:

  • Ihre Erfahrungen, aktuellen Bedürfnisse und/oder Sorgen mit uns teilen, indem mit Ihnen in einem persönlichen Gespräch ein Fragebogen ausgefüllt wird

Sie haben:

  • Vielleicht auch Wünsche und Anregungen, wie das Leben für SeniorInnen in Aitrach noch besser gestaltet werden kann (kein Muss!)
  • Etwa anderthalb Stunden Zeit für ein persönliches Gespräch mit einem ehrenamtlichen Bürger

Die Auswertung der Fragebögen erfolgt selbstverständlich anonym. Die Ergebnisse werden beim Aufbau von seniorengerechten Strukturen in Aitrach einbezogen. Für weitere Fragen stehen Ihnen die beiden Koordinatorinnen gerne zur Verfügung.

Wir freuen uns über Ihr Interesse und Ihre Unterstützung für ein gutes Älterwerden in Aitrach!



Steuerungsgruppe
Hornbacher, Gabriele Merk, Waltraud Menig, Maria Rock, Rosmarie Sturm, Petra Honikel, Carla Mayer, Thomas Kellenberger, Michaela Lendrates, Margit Kirschner, Rudolf Buchmann, Uwe Kirschner, Slavica Tillich, Margot Koch (Nicht auf dem Bild: Helga Aumann)

Erste Sitzung der Steuerungsgruppe zur Solidarischen Gemeinde

Älter sein und gut älter werden im eigenen Ort – dazu braucht es  unterschiedliche Rahmenbedingungen. Im Projekt Solidarische Gemeinde wird ein Prozess angestoßen, bei dem der Frage nachgegangen wird, welche Lebensbedingungen, Voraussetzungen und Strukturen dafür geschaffen, verändert oder gestärkt werden müssen. Es sollen Strukturen entwickelt werden, die im Vor- und Umfeld  von Pflege- und Hilfebedürftigkeit ansetzen, generationsübergreifende Solidarität stiften und ein verantwortungsvolles Miteinander gestalten.

Ein Auftakt für den Entwicklungsprozess Solidarische Gemeinde Aitrach setzte vergangene Woche die konstituierende Sitzung der Steuerungsgruppe. Engagierte mit unterschiedlichen Erfahrungen, beruflichen Expertisen und persönlicher Motivation sind von den Projektpartnern eingeladen worden, um den Entwicklungsprozess zu begleiten. Sie konnten bei dieser Gelegenheit auch die  Koordinatorinnen für das Projekt in Aitrach (Rosmarie Sturm und Michaela Lendrates) und  die Fachstelle Solidarische Gemeinden (Anja Hornbacher) der Caritas Bodensee-Oberschwaben näher kennen lernen.  Darüber hinaus wurde der Projektablauf skizziert, ein Gefühl für die Ausgangssituation sowie die Entwicklungspotentiale gewonnen und sich gemeinsam auf den Weg gemacht, um in kleineren Arbeitsgruppen die nächsten Schritte vorzubereiten. Beispielsweise soll durch eine Interview-Befragung von Älteren und Schlüsselpersonen in gemeinsamen Gesprächen die aktuelle Situation in Aitrach erfasst und die Veränderungspotentiale ermittelt werden. Die Vorbereitungen hierfür werden mit der Arbeitsgruppe in den Blick genommen.   

Es war ein lebendiger Abend, an dem sich die Teilnehmer motiviert eingebracht haben und interessiert sind, den Prozess mitzugestalten und das Thema vor Ort in die Bürgerschaft und in die bestehenden Strukturen, zu denen sie Zugänge haben, einzubringen. Das ist wichtig, denn der Prozess lebt davon, dass sich Bürger und Akteure in Aitrach mit ihren Themen beteiligen.  Gerne berichten wir an dieser Stelle regelmäßig über weitere Entwicklungen, nächste Schritte und anstehende Veranstaltungen. Das Logo der Solidarischen Gemeinde wird auf die Berichterstattung hinweisen.

Die Koordinatorinnen Rosmarie Sturm und Michaela Lendrates freuen sich auf den gemeinsamen Prozess und stehen gerne für Fragen rund um das Projekt bereit.


Rosmarie Sturm und Michaela Lendrates
Rosmarie Sturm (li), Gemeinde Aitrach, und Michaela Lendrates (re), Caritas Bodensee-Oberschwaben

Koordinationsstelle im Projekt Solidarische Gemeinde besetzt

Das Projekt Solidarische Gemeinde wird in verschiedenen Kommunen im Landkreis Ravensburg umgesetzt. Auch in Aitrach soll der Frage nachgegangen werden, wie Bürgerinnen und Bürger an ihrem Lebensort gut alt werden und alt sein können. Es wird daher ein Prozess angestoßen, um gemeinsam gute Lebensbedingungen und Voraussetzungen dafür zu schaffen. Was beschäftigt die Bürgerschaft zu diesem Thema? Wie möchten sie das alt werden gestalten? Welche Angebote werden benötigt? In welchen Bereichen werden Entwicklungsmöglichkeiten gesehen? Für diese und weitere Fragestellungen sollen gezielt Gelegenheiten geschaffen werden, um miteinander darüber zu diskutieren, zu überlegen und zu entwickeln. Es geht darum Strukturen und Angebote im Vorfeld und im Umfeld von Pflege zu stärken und zu schaffen, generationsübergreifende Solidarität zu nutzen und gemeinsam ein verantwortungsvolles Miteinander zu gestalten.

Rosmarie Sturm, Gemeinde Aitrach, und Michaela Lendrates, Caritas Bodensee-Oberschwaben, sind in diesem Projekt die Ansprechpersonen vor Ort und stellen damit auch personell die Koordinationsstelle Solidarische Gemeinde Aitrach dar. Sie freuen sich auf den anstehenden Prozess und darauf mit Bürgerinnen und Bürgern über das Thema ins Gespräch zu kommen.